| Var 1 | Var 2 | Var 3 | Var 4 | Var 5 | |
| Var 1 | =PEARSON ($A$1:$A$20 ;A1:A20) |
=PEARSON ($A$1:$A$20; B1:B20) |
=PEARSON ($A$1:$A$20; C1:C20) |
=PEARSON ($A$1:$A$20; D1:D20) |
=PEARSON ($A$1:$A$20; E1:E20) |
| Var 2 | =PEARSON ($B$1:$B$20; B1:B20) |
=PEARSON ($B$1:$B$20; C1:C20) |
=PEARSON ($B$1:$B$20; D1:D20) |
=PEARSON ($B$1:$B$20; E1:E20) |
|
| Var 3 | =PEARSON ($C$1:$C$20; C1:C20) |
=PEARSON ($C$1:$C$20; D1:D20) |
=PEARSON ($C$1:$C$20; E1:E20) |
||
| Var 4 | =PEARSON ($D$1:$D$20; D1:D20) |
=PEARSON ($D$1:$D$20; E1:E20) |
|||
| Var 5 | =PEARSON ($E$1:$E$20;E1:E20) |
PEARSON CORR problem requires 560 bytes of workspace.
- - Correlation Coefficients - -
VAR00001 VAR00002 VAR00003 VAR00004 VAR00005
VAR00001 1,0000 ,4996 -,0482 ,2038 -,1073
( 20) ( 20) ( 20) ( 20) ( 20)
P= , P= ,025 P= ,840 P= ,389 P= ,652
VAR00002 ,4996 1,0000 -,0163 ,5473 -,1544
( 20) ( 20) ( 20) ( 20) ( 20)
P= ,025 P= , P= ,946 P= ,012 P= ,516
VAR00003 -,0482 -,0163 1,0000 ,5498 -,1495
( 20) ( 20) ( 20) ( 20) ( 20)
P= ,840 P= ,946 P= , P= ,012 P= ,529
VAR00004 ,2038 ,5473 ,5498 1,0000 ,1691
( 20) ( 20) ( 20) ( 20) ( 20)
P= ,389 P= ,012 P= ,012 P= , P= ,476
VAR00005 -,1073 -,1544 -,1495 ,1691 1,0000
( 20) ( 20) ( 20) ( 20) ( 20)
P= ,652 P= ,516 P= ,529 P= ,476 P= ,
(Coefficient / (Cases) / 2-tailed Significance)
" . " is printed if a coefficient cannot be computed
Preceding task required ,88 seconds elapsed.
(Coefficient / (Cases) / 2-tailed Significance)
" . " is printed if a coefficient cannot be computed
Preceding task required ,88 seconds elapsed.
Lösung mit Excel:
Chi-Quadrat-Unabhängigkeitstest. Einfügen-Funktion Chitest(beobachtete
Daten,erwartete Daten) liefert die Prüfgröße (Teststatistik)
mit den entsprechenden Freiheitsgrade
| Lieblingsgetränk | Bier | Cola |
| Männer | 1530 | 1535 |
| Frauen | 1800 | 1801 |
| 0,8967434 | CHITEST(B3:B4;C3:D4) |
Lösung mit SPSS:
1. variablen definieren (Partei, Geschlecht)
2. Daten kodieren (<data value> für "Partei" à 1="CDU",
2="SPD"...>
3. eingeben (jeder Fall muß einzeln eingegeben werden)
1,00 1 (Fall 1: CDU, männlich)
2,00 0 (Fall 4: SPD, weiblich)
4. <statistics><crosstabs> auswählen, die Variable für
die Spalte und für die Reihe festlegen
5. unter <statistics> <chi-square> auswählen
SPSS wirft folgende Datei aus:
SEX Geschlecht by PARTEI Partei
PARTEI Page 1 of 1
Count |
|CDU SPD fdp Grüne sonstige
| Row
| 1,00| 2,00| 3,00| 4,00| 5,00| Total
SEX --------+--------+--------+--------+--------+--------+
0 | 3 | 5 | 2 | 3 | 1 | 14
weiblich | | | | | | 46,7
+--------+--------+--------+--------+--------+
1 | 4 | 5 | 3 | 2 | 2 | 16
männlich | | | | | | 53,3
+--------+--------+--------+--------+--------+
Column 7 10 5 5 3 30
Total 23,3 33,3 16,7 16,7 10,0 100,0
Chi-Square Value DF Significance
-------------------- ----------- ---- ------------
Überschreitungswahrs.¯
Pearson (klass chi-quadrat) ,74617 4 ,94552
Likelihood Ratio ,75242 4 ,94471
Mantel-Haenszel test for ,00035 1 ,98508
linear association
Minimum Expected Frequency - 1,400
Cells with Expected Frequency < 5 - 9 OF 10 ( 90,0%)
Number of Missing Observations: 1
| Position | Inhalt | Werte | Name | Länge | Dezimalstellen | Typ |
| 1. | laufende Nummer | 01-1000 | NR | 4 | 0 | numerisch |
| 2. | Geburtsjahr | 1890-1997 | GEBURT | 4 | 0 | numerisch |
| 3. | Geschlecht | Texte:
w,m |
sex | 1 | 0 | String |
| 4. | Familienstand | Texte, z.B.
ledig, verheiratet, geschieden, verwitwet |
Famstand | 10 | 0 | String |
| 5. | letzter Schulabschluß | Texte, z.B.
Sonderschule Volksschule, Hauptschule Fachoberschule, Fachhochschule Fachabitur... |
Bildung | 30 | 0 | String |
Tabellenkalkulationsprogramme
dienen dazu, Berechnungen innerhalb von Zahlenmaterial durchzuführen und das Zahlenmaterial und die Ergebnisse dann optisch ansprechend darzustellen. Die Grundidee der Tabellenkalkulation ist (war) es, die Arbeitsweise mit Tabelle auf einem normalen Blatt Papier und mit einem Rechenstift nachzuvollziehen. Auf dem Bildschirm wird ein in Zellen gegliedertes elektronisches Arbeitsblatt dargestellt. Jede Zelle ist durch die zugehörige Zeilen- und spaltennummer eindeutig bestimmt. In den verschiedenen Zellen können in beliebiger Abfolge Zahlen, Texte, arithmetische und logische Ausdrücke mit oder ohne Bezugnahme auf andere Zellen eingetragen werden. Damit ist es dem Benutzer möglich, auf sehr flexible Art und Weise individuelle Rechenschemata (Rechentabellen) samt erklärendem Text zu gestalten. Tabellenkalkulationsprogramme bieten für den Statistiker vorformulierte Makros in Form von Funktionen an, z.B. zur Mittelwertberechnung, zum Korrelationskoeffizienten r etc. Der Benutzer kann diese Formeln zur Berechnung einsetzen, aber auch eigene Programme mit der zugehörigen Makrosprache programmieren, die ihm die Berechnung erleichtern. Insgesamt läßt sich sagen, daß der "statistische Sachverstand" von Tabellenkalkulationen sehr gering ist, und die Interpretation und richtige Anwendung der Funktionen dem Benutzer überlassen wird. Ein großer Vorteil von Excel ist es, daß sich Formeln dynamisch dem Datenmaterial anpassen, d.h. wird eine Variable verändert, verändern sich automatisch alle darauf beziehenden Variablen.
Softwareprodukte wie SPSS
sind speziell auf die Lösung statistischer Aufgaben zugeschnittene Programme. SPSS bietet im Gegensatz zu Excel die Lösung von anspruchsvolleren Verfahren wie der Cluster- oder Faktorenanalyse, kann Zeitreihenanalysen ebenso durchführen wie nichtparametrische und parametrische Testverfahren. Die zugrundeliegenden Algorithmen sind optimiert, damit ist die schnelle Abwicklung auch umfangreicher Datensätze gegeben. Die Berechnung vollzieht sich in zwei Fenstern, im Datenfenster dürfen nur die Daten stehen, Ergebnisse werden ins Output-Fenster als unformatierten Text ausgegeben.
Ein Nachteil ist, daß Daten nur als Rohdaten eingegeben werden können, liegen bereits Häufigkeitsverteilungen vor, muß man die Daten wieder nach Einzelfällen aufschlüsseln.
Will man Veränderungen im Datensatz vornehmen, müssen alle statistischen Verfahren nochmals neu mit dem Datenmaterial durchgeführt werden. Im Gegensatz zu Excel berücksichtigt SPSS auch Ausnahmen bzw. spezielle Voraussetzungen für Testverfahren. Es bietet wesentlich mehr Optionen als Excel. Der "statistische Sachverstand" ist also beträchtlich höher als bei einer Tabellenkalkulation. Die Interpretation der Output-Daten bleibt dem Anwender überlassen, im Gegensatz zu Excel betitelt SPSS zumindest die Ergebnisse.